Pressemitteilungen 2009

Staatliche Rettungspakete, Stellenstreichungen, Insolvenzen: So können sich Banker auf den Ernstfall vorbereiten

Matching-Verfahren zeigt neue Karriereoptionen für Bankmanager außerhalb der Finanzbranche

München, 15. Januar 2009. Jetzt ist klar: Der Staat rettet Commerzbank und Dresdner Bank. Klar ist auch: Trotzdem sollen 9.000 Banker ihren Job verlieren. Weltweit wurden seit Beginn der Finanzkrise bereits rund 300.000 Stellen gestrichen. Auch in anderen Branchen sind weitere Entlassungen nicht ausgeschlossen. „Arbeitnehmer, besonders Finanzexperten, sollten den Markt langfristig beobachten und sich frühzeitig nach Alternativen umsehen“, so Dr. Christian Göttsch, Geschäftsführer von Experteer. Der Karrieredienst richtet sich an Professionals, die den nächsten Karriereschritt planen und den Stellenmarkt sowie den eigenen Marktwert im Blick behalten möchten. Das Experteer Career Matching zeigt Spitzenkräften neue Chancen auf und unterstützt sie dabei, schnell und reibungslos neue Positionen zu finden, die ihren persönlichen Qualifikationen und Karrierezielen entsprechen – auch jenseits des konventionellen nächsten Karriereschritts. „So werden berufliche Chancen in anderen Branchen, Funktionen, Führungsebenen oder Städten greifbar, die sonst nicht ins Blickfeld der Professionals rücken würden – aber zu deren Profil passen“, so Göttsch. „Durch das Matching kann beispielsweise einem Controller einer großen deutschen Bank eine offene Stelle als Leiter Rechnungswesen und Finanzen eines Unternehmens der Pharmazeutischen Industrie vorgeschlagen werden. Bei einer herkömmlichen Stellensuche hätte er diese Karrierechance verpasst.“

Headhunter-Expertentipp: Gute Chancen für Banker in anderen Branchen

Sandra Weiß, Senior Beraterin mit Kompetenzbereich Financial Services bei der Deininger Unternehmensberatung in Frankfurt, schätzt die Eignung für Banker auch in anderen Branchen vielversprechend ein, vor allem im kaufmännischen Bereich: „Banker sind im Finanzwesen und Controlling der verschiedensten Branchen, im Finanzmanagement und Zahlungsverkehr von Großunternehmen und Konzernen, in der Revision von Dienstleistungs- und Handelsunternehmen oder als Vertriebsexperten in Dienstleistungsunternehmen meist sehr willkommen – und dies bis hin zu Top-Führungspositionen.“ Auch Boombranchen wie beispielsweise Erneuerbare Energien sind für Banker mit entsprechender Qualifikation interessant: „Experten im Financial Engineering und Risikocontrolling und -management sind in den letzten Jahren im Tätigkeitsfeld Energie- und Emissionshandel sehr gefragt“, so die Personalberaterin.

Cultural Fit und Gehaltsniveau entscheidend für erfolgreichen Wechsel

Ob sich ein Banker für eine andere Branche eignet, hängt dabei primär von seinem bisherigen Tätigkeitsfeld und seiner Qualifizierung ab. Personalberaterin Sandra Weiß rät, sich vor einem Branchenwechsel über die Spielregeln und Gepflogenheiten in der „neuen Welt“ zu informieren. Neben der fachlichen Passung sollte schließlich auch der „Cultural Fit“ stimmen. Nicht zuletzt sollten sich Wechselwillige über übliche Entlohnungen in anderen Branchen informieren: „Das Gehaltsniveau in Banken war bisher vergleichsweise hoch. Wer den Wechsel in andere Branchen anstrebt, sollte sich daher darauf einstellen, dass – zumindest für die Dauer der Einarbeitung – Abschläge hinzunehmen sind,“ so Weiß.

Presse

Pressekontakt

Katharina Buttenberg
Experteer GmbH
Telefon: +49 (0)89 - 55 27 93 224
presse@experteer.de