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Beruflich durchstarten – mit den Erfolgsstrategien der Spitzensportler

Wollen Sie 2016 noch einmal einen Karrieresprung machen? Herzlichen Glückwunsch, die erste Hürde ist gemeistert. Sie haben einen Vorsatz gefasst. Doch Sie wissen nicht, wie Sie Ihre Ziele erreichen sollen und glauben, dass diese vielleicht zu hoch gesteckt sind? Wir nehmen heute die Erfolgsstrategien der Spitzensportler unter die Lupe – wie zum Beispiel konnte sich die deutsche Nationalelf für die EM 2016 motivieren, die gerade in vollem Gange ist? So setzen Sie sich die richtigen Ziele und schaffen auf mentaler Ebene die Voraussetzungen für Ihren beruflichen Erfolg 2016.

 

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Think Big – Denken Sie groß

 

Konkrete Ziele stellen das Fundament des Erfolgs dar. Viele Menschen haben überhaupt keine Ziele oder arbeiten schlicht und einfach mit den Falschen. Fragen Sie sich zu Beginn des Jahres, was Sie beruflich 2016 erreichen wollen und schreiben Sie sich diese Ziele auf. In der Regel können Sie alles, was Sie sich vorstellen können, auch erreichen. Trauen Sie sich daher ruhig, groß zu denken – und nicht nur das. Trauen Sie sich selbst mehr zu. Denn was in unserer Vorstellungskraft nicht möglich ist, können Sie auch im realen Leben nicht erreichen. Spitzensportler können sich in Bezug auf ihren sportlichen Erfolg so ziemlich alles vorstellen und halten das zu keiner Zeit für unrealistisch. Wenn es also zum Beispiel Ihr Ziel ist, 2016 vom Abteilungsleiter in die Geschäftsführung zu wechseln, dann fragen Sie sich selbst, ob Sie sich das auch wirklich zutrauen und vorstellen können. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie diese Vorstellung als Traum abhaken.

 

Handlungsziele vor Ergebniszielen

 

Ergebnisziele sind wichtig – Handlungsziele sind wichtiger. Was das bedeutet, hat zum Beispiel die deutsche Nationalmannschaft auf dem Weg zu ihrem Weltmeistertitel 2014 in Brasilien vorgemacht. Das primäre Ziel war es, Weltmeister zu werden, ein Ergebnisziel. Die eigentlichen Handlungsziele haben dieses Ergebnis jedoch in den Hintergrund gerückt. Diese waren zum Beispiel „in der Defensive nicht viel zulassen“, „ein schnelles Umschaltspiel“ oder „den Gegner früh attackieren und unter Druck setzen.“ Ohne Handlungsziele können Sie kein Ergebnisziel erreichen. Stellen Sie sich die Frage, mit welchen konkreten Handlungen Sie Ihre Ergebnisziele erreichen können und konzentrieren Sie sich voll und ganz darauf, dieser Handlungsziele anzupeilen. Ergebnisziele führen zu mentalen Drucksituationen, Handlungsziele dagegen lösen diese Drucksituationen, weil das eigentliche Ergebnis völlig in den Hintergrund rückt. Im WM-Finale hat kein Spieler der deutschen Nationalmannschaft den Fokus auf das Ergebnis des WM-Siegs gelegt. Hier standen konkrete Handlungsziele im Vordergrund. Für unseren Kopf ist dies ein wichtiger Unterschied. Fokussieren wir uns zu stark auf das Ergebnis, erzeugen wir für uns selbst einen mentalen Druck. Mit Hilfe von Handlungszielen sind wir jedoch in der Lage, bestimmte Ergebnisse durch gezielte Aktionen herbeizuführen.

 

Finden Sie ein Warum

 

Ziele bilden das Fundament des Erfolgs – damit Sie sich Ihrem Ziel nähern können, benötigen Sie jedoch ein Warum. Aus welchem Grund wollen Sie ein bestimmtes Ziel erreichen? Jeder Spitzensportler hat ein Warum, das stärker ist als jede Niederlage. Spitzensportler agieren mit einem unbändigen Siegeswillen und trainieren mit eiserner Disziplin. Wille und Disziplin sind jedoch nur Effekte, die Ursache für den Willen liegt im Warum. Wenn Sie wissen, warum Sie etwas erreichen wollen – und dieses Warum ihnen eine tiefe Überzeugung gibt, – dann resultiert daraus ein starker Wille und die nötige Disziplin. Auch Niederlagen und Rückschläge werden Sie dann nicht davon abhalten, Ihre Ziele weiter zu verfolgen. Ein starkes Warum ist der beste Motivator – setzen Sie also auf Gründe, die Sie antreiben.

 

Herausforderungen als Motivator

 

2016 beruflich durchstarten mit den Erfolgsstrategien der SpitzensportlerKonkurrenzsituationen mögen leidig sein. Dennoch bieten Sie enormen Antrieb – wenn Sie Ihre Perspektive ändern. Spitzensportler ziehen einen Großteil Ihrer Motivation aus dem Konkurrenzkampf. Wenn der ärgste Widersacher einen Wettkampf für sich entscheidet, wird der eigene Siegeswille noch einmal angestachelt. Sie haben einen oder mehrere Kollegen, welche dieselbe Position wie Sie anstreben? Dann sehen Sie darin keine Gefahr oder ein Risiko, sondern eine zusätzliche Motivation. Verbessern Sie sich so, dass Sie Ihre Konkurrenten hinter sich lassen. Egal, wie gut diese sind – werden Sie besser! Streichen Sie die negative mentale Grundhaltung à la “Gegen den Kollegen mit seiner jahrelangen Erfahrung habe ich doch sowieso keine Chance“ aus Ihren Gedanken. Mit dieser Einstellung verbauen Sie sich Ihre Chance auf Erfolg. Erfolgreiche Menschen tun alles dafür, um besser zu werden als Ihre Konkurrenten. Auch Sie haben täglich 24 Stunden Zeit– nutzen Sie sie! Konzentrieren Sie sich auf Ihre Ziele und Ihr Warum und stellen Sie sich immer wieder die gleiche Frage: „Welche Voraussetzungen muss ich schaffen, um meine Ziele zu erreichen?“ Sollten Sie gegen einen Konkurrenten tatsächlich den Kürzeren ziehen, dann nutzen Sie diese Tatsache zur Reflexion. Warum habe ich den Kürzeren gezogen? In welchen Bereichen war mir der Kollege überlegen? Wie muss ich handeln, um dieses Defizit aufzuarbeiten? Setzen Sie auf kontinuierliche Weiterentwicklung – nur so schaffen Sie die Grundvoraussetzungen für Ihren Erfolg.

 

Die 10 besten Erfolgsstrategien der Spitzensportler

 

  1. Setzen Sie sich Ziele
  2. Schreiben Sie Ihre Ziele auf
  3. Formulieren Sie mehr Handlungsziele als Ergebnisziele
  4. Finden Sie ein Warum – warum wollen Sie ein Ziel erreichen?
  5. Glauben Sie an sich – egal was andere sagen
  6. Ändern Sie Ihren Fokus
  7. Nutzen Sie Niederlagen, um besser zu werden
  8. Geben Sie nicht anderen die Schuld für Ihre Niederlagen
  9. Versuchen Sie immer, Ihr Bestes zu geben
  10. Suchen Sie keine Ausreden – es gibt immer einen Grund, etwas nicht zu tun. Aber es gibt auch einen, es doch zu tun: Ihr Ziel.

 

Über Markus Czerner

Markus CzernerMarkus Czerner kombiniert seine Kompetenzen im Sport und in der Wirtschaft miteinander und bringt die beiden Bereiche Sport und Wirtschaft zusammen. Als Keynote Speaker  und Business Trainer für mentale Stärke, Motivation und Erfolg zeigt er Managern, Führungskräften und Mitarbeitern auf, was sie vom Sport und von Spitzensportlern für ihr eigenes Leben und ihren Beruf lernen können. Markus Czerner kennt dabei sowohl die Seite des Sportlers als auch die Seite des beruflichen Alltags. Er weiß, worauf es im Berufsleben ankommt und wie sich Führungsmitarbeiter in vielen Situation emotional fühlen. In seinen Keynotes und Seminaren werden immer wieder Businesssituationen auf den Spitzensport bezogen und umgekehrt. Seine eigenen Erfahrungen als Sportler lässt er dabei immer wieder mit einfließen.

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