3 Sätze, die smarte Mitarbeiter nie zu ihrem Chef sagen

3 Sätze, die smarte Mitarbeiter nie zu ihrem Chef sagen

Jeder Arbeitsplatz zeichnet sich durch seine eigene Kultur aus. In einigen Büros werden Maßnahmen wie die firmeneigene „Happy Hour“ oder Kreativitätsseminare etabliert, um die Produktivität der Mitarbeiter zu erhöhen. In anderen Büros wird dagegen Formalität großgeschrieben, was sich anhand wandelnder Business-Outfits und höflichem Händeschütteln erkennen lässt. Egal, wie das Ökosystem Ihres Büros funktioniert, einige Sätze sind absolut tabu und werden Ihre Beziehung zu Ihrem Vorgesetzen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit verschlechtern. Respekt und Engagement haben oberste Priorität, egal wie gut oder schlecht das Verhältnis zu Ihrem Boss ist. Smarte Mitarbeiter wissen, welche Art von Kommunikation sie unbedingt vermeiden müssen. Wir haben 3 Sätze als Beispiel für Sie herausgesucht, die Sie nur nach ein wenig Umstrukturierung verwenden sollten. Denken Sie daran: Ihre Karriere könnte davon abhängen…

3 Saetze_die Mitarbeiter nie zu ihrem Chef sagen

FALSCH: „Ich kann einfach nicht mit ihm/ihr zusammenarbeiten“

RICHTIG: „Wir haben einen sehr unterschiedlichen Arbeitsstil und finden gerade einen Weg, produktiv zusammenzuarbeiten.“

Bevor Sie anfangen sich zu beschweren, überlegen Sie sich, wer Ihnen gegenübersteht. Es ist wichtig, Rückmeldung bezüglich der gemeinsamen Projekte und Aufgaben zu geben, dies sollte sich jedoch streng auf Fakten beschränken. Wenn Sie sich bei einem Vorgesetzten bezüglich eines Kollegen beschweren, rückt Sie dies in ein schlechtes Licht und lässt Sie unerwachsen erscheinen. Anstatt Ihrem Ärger freien Lauf zu lassen und Verallgemeinerungen zu benutzen wie „Er ist dickköpfig! Sie macht einfach gar nichts!“, sollten Sie versuchen, objektiv zu bleiben. Besprechen Sie lediglich arbeitsbezogene Probleme, die Ihre Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Hat Ihr Kollege Probleme, Fristen einzuhalten oder mangelt es Ihrer Kollegin an nötiger Kommunikation und Transparenz, dann beschränken Sie sich hier auf Fakten. Falls es ein tiefgreifenderes Problem gibt, das sich nicht alleine zwischen Ihnen beiden lösen lässt, dann wenden Sie sich an die HR-Abteilung – und nicht an Ihren Senior Manager.

 

FALSCH: „Ich habe keine Zeit dafür – Ich bin zu beschäftigt.“

RICHTIG: „Ich arbeite derzeit mit X und Y an diesen beiden Projekten. Hast du einen Vorschlag, wie wir die neue Aufgabe sinnvoll aufteilen könnten?“

Arbeitnehmer haben heutzutage keine festgelegte Rolle mehr. Stellenbeschreibungen sind flexibel und die Grenzen zwischen Zuständigkeiten sind fließend. Worauf es ankommt ist nicht der Titel auf Ihrer Visitenkarte, sondern Ihre Fähigkeiten und Stärken. Es kann durchaus passieren, dass Sie sich bereits zu 70 Prozent auf Projekt A und 30 Prozent auf Projekt B konzentrieren sollen, wenn Ihr Chef mit Projekt C um die Ecke kommt. Letztendliche sind Sie also… zu 150 Prozent mit Projekten beschäftigt. Auch wenn dies absolut unmöglich erscheint, atmen Sie zunächst tief durch und legen Sie sich dann eine To-Do-Liste zurecht. Überlegen Sie sich, welche Projekte kurzweilig sind und vielleicht sogar mit einer einfachen E-Mail oder einer Diskussion in der Kaffeepause erledigt werden können. Sobald Sie den Überblick darüber bekommen haben, was wann abgeschlossen werden muss, können Sie mit Ihrem Chef die Priorität des neuen Projektes besprechen. Klarheit ist hier unbedingt notwendig und solange Sie sich der Erwartungen Ihres Chefs/Ihrer Chefin bewusst sind, wird der wachsende Berg an Aufgaben Ihnen keine Probleme bereiten.

 

FALSCH: „Ich wusste nicht, ob dies ein Problem sein würde, also wollte ich noch warten, bevor ich dich darüber informiere.“

RICHTIG: „Ich wollte dich darüber informieren, dass wir ein kleines Problem mit unserem Projekt A haben. Ich werde heute mit unserem Partner sprechen und dich auf dem Laufenden halten.“

Sobald Sie mit einem potenziellen Problem konfrontiert werden, sollte es auch in Ihrem Interesse sein, hierfür so schnell wie möglich einen Interventionsplan in die Wege zu leiten – und Ihren Boss darüber zu informieren. Viele Mitarbeiter sind zu schüchtern, um Ihre/n Vorgesetzte/n rechtzeitig über ein Problem zu informieren, bis es letztendlich zu spät ist und nur noch Schadensbegrenzung betrieben werden kann. Sehen Sie nicht zu, wie Ihr Projekt vollkommen zerfällt. Besprechen Sie mögliche Vorgehensweisen und bleiben Sie auch unter Druck locker und gelassen. Vermeiden Sie unbedingt Negativität, wenn Sie mit Ihrem Boss sprechen und demonstrieren Sie Ihre Problemlösefähigkeiten! 

 

Die Art und Weise, in der Sie mit Ihrem Vorgesetzten kommunizieren, entscheidet über Ihre Leistungsfähigkeit. Wenn Sie also nicht auf den richtigen Ton achten, kann dies Ihren Ruf enorm beschädigen. Professionalität ist wichtig, egal in welcher Beziehung Sie zu Ihrem Chef/Ihrer Chefin stehen. Behalten Sie diese Tipps also im Hinterkopf, wenn Sie das nächste Mal mit Ihrem Senior Manager sprechen. Und denken Sie daran: Seien Sie direkt, zuvorkommend und smart!


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