So bauen Sie Beziehungen mit Recruitern auf

Ihre Karriereversicherung? Erfolgreiche Beziehungen mit Recruitern

Es geht nicht darum, was man weiß, sondern wen man kennt. In vielen Branchen entspricht dieses Klischee den Tatsachen. Heutzutage können Spitzenkräfte wesentlich einfacher an Headhunter und Recruiter herantreten als das früher der Fall war. Wie also können Sie starke und nachhaltige Beziehungen mit Recruitern aufbauen? Wir haben mit unserm Partner ExecutiveConnections gesprochen. Erfahren Sie, wie Sie Ihr Netzwerk ausbauen und Ihre Chancen auf den nächsten Karriereschritt verbessern. Denn: gute Beziehungen mit Recruitern sind nicht nur unschätzbar, sondern auch eine wahre Karriereversicherung.

So bauen Sie Beziehungen mit Recruitern auf

Bauen Sie Ihre Online-Präsenz aus

Unterschätzen Sie die Macht des Internets nicht. Es ist ein wahrer Hort an Führungskräften, die die gleichen Interessen verfolgen wie Sie, und bereit sind, ihre nächste Karrierechance am Schopf zu packen. Sorgen Sie also dafür, dass Sie im Rennen um begehrte Spitzenpositionen gute Karten haben. Karrieredienste wie Experteer fungieren dabei als zentrale Schnittstelle für Senior Executives und Recruiter. Zeigen Sie also, was in Ihnen steckt und überzeugen Sie Headhunter und Recruiter von Ihren Fähigkeiten – und zwar mittels eines informativen und wohlformulierten Karriereprofils. Personalverantwortliche in Unternehmen werden Ihre sozialen und Business-Profile prüfen, sobald sie Ihren Lebenslauf aus der Hand gelegt haben. stellen Sie also sicher, dass Sie Ihren Lebenslauf nicht nur kopieren – das wirkt unmotiviert. Vielmehr sollten Sie Ihre Online-Präsenz so facettenreich wir möglich gestalten – mithilfe von Twitter, SlideShare oder durch Beiträge in einschlägigen Foren und auf passenden Websites können Sie ein Bild von sich als hochqualifizierte Spitzenkraft zeichnen. Wenn Sie sich als vielversprechender Kandidat positionieren, können Sie sicher sein, dass Ihre Beziehungen mit Recruitern aufblühen.

Passen Sie Ihren Lebenslauf an

Ihren Lebenslauf anzupassen klingt nach einer leidlichen Aufgabe, doch glauben Sie mir, das ist es wert. Es kann darüber entscheiden, ob Sie die Zusage für ein wichtiges Vorstellungsgespräch bekommen oder nicht. Das Wichtigste: In der Kürze liegt die Würze. Kein Recruiter, überhaupt kein Arbeitgeber, will lesen, wie Sie jeden Bericht wiederkäuen, den Sie jemals verfasst haben. Nein. Sie wollen einen Lebenslauf der klar ist, präzise, einen Lebenslauf, der etwa zwei bis vier Din A4 Seiten umfasst. Sie wollen von Ihren Leistungen erfahren, von Ihren Erfolgen, die Sie zu einem noch begehrenswerteren Kandidaten für ihre ausgeschriebenen Positionen machen. Sie haben sich auf eine Senior Level Position beworben, Ihr Lebenslauf sollte also widerspiegeln, dass Sie dafür mehr als geeignet sind. Lesen Sie sich die Stellenbeschreibung ganz genau durch (mehr als einmal) und schneiden Sie jede Ihrer Fähigkeiten und Erfahrungen auf die Position zu – so verdeutlichen Sie Recruitern, wie Sie die Stelle ausfüllen können. Verwenden Sie eine positive Sprache und die richtigen Schlüsselbegriffe, damit Recruiter, die Ihren Lebenslauf überfliegen, Ihre Fähigkeiten sofort zuordnen können.

Bereiten Sie sich gut vor

Vielleicht denken Sie, Sie seien bereits gut vorbereitet? Ihr möglicher Arbeitgeber könnte das anders sehen. Es klingt einfach, doch stellen Sie sicher, dass Sie zu jederzeit auf den Anruf des Recruiters vorbereitet sind. Recherchieren Sie zu jedem Unternehmen, bei dem Sie sich bewerben und überprüfen Sie Details zu jeder Führungskraft, die dort arbeitet. Welche Fähigkeiten besitzen sie? Welche Erfahrungen bringen sie mit? Finden Sie heraus, welche Stärken und Schwächen das Unternehmen besitzt, bei dem Sie sich beworben haben und versuchen Sie, dessen Kernkompetenzen auf dem Markt zu verstehen. Legen Sie sich für jeden Arbeitgeber einige relevante Fragen zurecht – und natürlich auch die Antwort auf die Frage, wie das Unternehmen von Ihrer Einstellung profitieren wird. Und, ganz wichtig: Sie sollten Ihre eigenen Stärken und Schwachpunkte kennen. Geben Sie sich authentisch und reflektiert.

Visitenkarten bereithalten

Viele Karriereratgeber sagen, es sei nicht genug, nur ein paar Visitenkarten zu tauschen. Natürlich ist das nicht alles, doch kann es bei der Stellensuche durchaus hilfreich sein und Ihnen helfen, Beziehungen zu Recruitern aufzubauen. Sehen Sie den Austausch von Visitenkarten als Teil Ihrer Selbstvermarktungsstrategie. Zudem verdeutlicht eine Visitenkarte, dass Sie vorbereitet sind – ein Recruiter wird sich zudem viel eher an Sie erinnern, wenn er Ihre Karte in den Händen hält. Ihre Visitenkarte sollte daher Ihre Kontaktdaten wie auch Ihre Funktion und Branche preisgeben (und womöglich auch einen Link auf Ihre Business-Profile enthalten). Die Schriftart sollte Ihrem Lebenslauf entsprechen und schlicht und elegant wirken. Weniger ist mehr – lassen Sie sich also nicht von hippen Farben oder Bildchen beeinflussen.

Niemals nie sagen

Auch wenn Sie sich auf Ihrer derzeitigen Position unwohl fühlen – man weiß nie, was ein Recruiter anzubieten hat. Nicht immer haben Sie die Möglichkeit, Ihre Karriere so weiterzuentwickeln, wie Sie es sich wünschen. Eine gute und nachhaltige Beziehung zu Recruitern ist daher eine Art Karriereversicherung für Sie, falls die Zufriedenheit mit Ihrer Stelle einmal nachlässt oder Ihre Weiterentwicklungsmöglichkeiten bei Ihrem Arbeitgeber ausgeschöpft sind. Wer weiß, was der Recruiter am anderen Ende der Telefonleitung Ihnen zu bieten hat? Sorgen Sie also dafür, dass Ihre Beziehungen mit Recruitern nachhaltig und ergiebig sind – so entgeht Ihnen die nächste Karrierechance nicht.



'Ihre Karriereversicherung? Erfolgreiche Beziehungen mit Recruitern' hat keine Kommentare

Geben Sie den ersten Kommentar ein!

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.