Bewerbung in den USA – Your Tools to Success!

Suchen Sie nach einer beruflichen Herausforderung in den USA? Dann ist eine gute Vorbereitung auf Ihr Vorstellungsgespräch das A und O. Nehmen Sie ein normales Bewerbungsgespräch – in Ihrer Heimat ja schon eine stressige Angelegenheit – und addieren Sie unbekannte kulturelle Gepflogenheiten und eine fremde Sprache. Schon wird das Interview zu einer nervlichen Belastungsprobe.

job interview in germany

Welche kulturellen Unterschiede kommen im Interview auf Sie zu? Und wie können Sie sich am besten vorbereiten, um bei den Personalverantwortlichen einen guten Eindruck zu hinterlassen? Experteer hat die Antworten – so wird Ihre Bewerbung in den USA zum Erfolg.

Amerikanischer Lebenslauf

Zunächst einmal: Haben Sie Ihre Unterlagen beisammen? Der amerikanische Lebenslauf heißt Resume (USA) – im Vergleich zu Deutschland lässt Ihnen die US-amerikanische Version mehr gestalterischen Freiraum. Allerdings nicht beim Foto – denn das sollten Sie weglassen. Der Hintergrund: Aufgrund von Antidiskriminierungsgesetzen soll ein amerikanischer Lebenslauf ausschließlich den Werdegang sowie die Kompetenzen eines Kandidaten wiedergeben. Keiner soll eine Stelle aufgrund körperlicher Eigenheiten nicht bekommen – soweit die Theorie.

In der Praxis dagegen ist es üblich, auf dem CV einen Link zu sozialen oder professionellen Netzwerken anzugeben. Auch auf persönliche Blogs wird häufig verwiesen. Dort findet sich dann das dazugehörige Foto eines Bewerbers. Dies ist eine gute Möglichkeit, sich mit weiteren Qualifikationen zu profilieren und den Personalverantwortlichen einen Eindruck von sich als Person zu vermitteln.

Verlinken Sie aber nicht einfach drauflos – so sollte ein Blog professionell aufbereitet sein und Ihre Fähigkeiten (z.B. Ihren Schreibstil oder Ihre Expertise bezüglich eines bestimmten Themas) herausstellen. Wenn Sie sich auf eine Position als Grafikdesigner bewerben, können Sie Ihren Fotoblog als Referenz angeben – suchen Sie jedoch nach einer Stelle in der Buchhaltung, macht das weniger Sinn. Achten Sie in jedem Fall darauf, dass Ihre angegebenen Profile aktuell und vollständig sind und sorgen Sie für ein professionell wirkendes Porträtfoto (Gesicht und Schultern, keine Ganzkörperaufnahme).

Während der deutsche Lebenslauf gerne mit der Überschrift „Lebenlauf“, oder mondäner, „Curriculum Vitae“ versehen wird, müssen Sie den Begriff „Resume“ nicht über Ihren amerikanischen Lebenslauf setzen. Achten Sie allerdings darauf, den Lebenslauf umgekehrt chronologisch aufzubauen, das bedeutet: Ihre letzte berufliche Erfahrung kommt zuerst. So sehen Personalverantwortliche auf den ersten Blick, wo Ihre Kenntnisse und Expertisen liegen.

So sieht die gängige Struktur eines amerikanischen Lebenslaufs aus

Name and Personal Data

Der Name bildet die Überschrift Ihres Resumes, darunter platzieren Sie Ihre derzeitige Adresse sowie Ihre Kontaktdaten. Hier bietet sich auch die Möglichkeit, Links zu Ihren Netzwerken anzugeben.

Summary

Beschreiben Sie sich und Ihre Expertisen und Berufserfahrungen in zwei bis drei kurzen Sätzen. Stellen Sie dabei heraus, warum gerade Sie der Richtige für die ausgeschriebene Stelle sind.

Objective

Hier können Sie Ihr nächstes Karriereziel angeben.

Work Experience

Listen Sie Ihre relevanten Berufserfahrungen auf.

Education

Welche Ausbildung haben Sie? Führen Sie Studium, Berufsausbildung und Ihren letzten Schulabschluss auf.

Additional Skills

Geben Sie Zusatzausbildungen wie EDV- oder Fremdsprachenkenntnisse an.

Activities & Interests

Wofür engagieren Sie sich? Welche Hobbys haben Sie? Zeigen Sie Personalverantwortlichen, welche Art von Mensch Sie sind – gefährliche oder fragwürdige Hobbys sollten Sie aussparen.

References

Geben Sie persönliche Fürsprecher an, die eine Empfehlung für Sie aussprechen würden.

Was soll ich anziehen?

Die Kleiderordnung hängt in gewissem Grad von der Branche und der Position ab, für die Sie sich bewerben. Gerade in den USA variieren Dresscodes mitunter stark. In Start-ups oder in der IT- und Kreativ-Branche geht es durchaus leger zu – in den meisten anderen Industrien (z.B. dem Finanzsektor) wird deutlich mehr Wert auf konservative Kleidung gelegt.

Wer hier im Business Casual Look mit in Jeans und Hemd erscheint, begeht einen absoluten Mode-Faux-Pas. Insgesamt gilt: Wählen Sie Ihre Kleidung der Branche entsprechend aus – wenn Sie unsicher sind, sind Sie mit einem förmlicheren Outfit auf der sicheren Seite.

Bereiten Sie diese englischen Bewerbungsfragen vor

„Tell me about yourself.“

Erzählen Sie etwas von sich!

„Do others find you to be reliable? (reliability, punctuality)“

Kann man sich auf Sie verlassen (Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit)?

„What are your strengths?“

Worin liegen Ihre Stärken?

„What are your weaknesses?“

Worin liegen Ihre Schwächen?

„What was your biggest mistake or failure?“

Was war Ihr größter Misserfolg?

„What has been the greatest challenge in your life?“

Was war die größte Herausforderung Ihres Lebens?

„How do you handle failure?“

Wie gehen Sie mit Niederlagen um?

„What was your biggest success?“

Welches war Ihr bisher größter Erfolg?

„How would your colleagues from your last position describe you as a co-worker?“

Wie würden Ihre letzten Arbeitskollegen Sie beschreiben

„How do you handle difficult colleagues?“

Wie gehen Sie mit schwierigen Kollegen um?

„What do you know about our company?“

Was wissen Sie über unsere Firma?

„Why do you want to work for our company?“

Warum wollen Sie in unserer Firma arbeiten?

„Where do you see yourself in five years?“

Wo sehen Sie sich selbst in 5 Jahren?

„Do you have any more questions about us, or our company?“

Haben Sie noch Fragen an uns / an unser Unternehmen?

„What is your salary expectation for this position?“

Wieviel wollen Sie bei uns verdienen?

Schreiben Sie Ihre Antworten auf – wenn Sie im Englischen etwas unsicher sind, können Sie Ihre Antworten im Vorfeld üben. Eine Bewerbung in den USA iar sicher eine Herausforderung. Doch wenn Sie auf diese Fragen im Vorstellungsgespräch souverän reagieren, steht Ihrem internationalen Erfolg nichts mehr im Weg.



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