Teamwork

Tag der Deutschen Einheit

3 schnelle Tipps für erfolgreiche Teamarbeit

Die offizielle Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990 beweist, dass Teamarbeit auch in großen Gruppen funktioniert. Aus Ost- und Westdeutschen ist nach jahrzehntelanger Spaltung wieder eine erfolgreiche Arbeitsgemeinschaft geworden, die gemeinsame Ziele verfolgt und sich die Verantwortung für ein Land teilt. Doch damit die Zusammenarbeit funktioniert, sind 3 Dinge essentiell. 

Teamarbeit

Bis Deutschland wieder eine Einheit war, brauchte es Zeit. Und vor allem diese 3 Grundvoraussetzungen für erfolgreiche Teamarbeit.

Neue Freiheit bietet neue Möglichkeiten, aber sie verlangt eben gleichzeitig die Übernahme neuer Verantwortung, auch Selbstverantwortung”, definierte Ex-Bundespräsident Gauck den Prozess der Wiedervereinigung in seiner Rede zum 25. Jahrestag der Deutschen Einheit. Genau diese Verantwortung macht erfolgreiche Teamarbeit aus.

Tipp #1: Respekt zeigen

In einem Team mit entsprechender Arbeitsmoral liegt die Verantwortung nicht nur bei jedem Einzelnen, sondern wird gerecht auf die Teammitglieder verteilt. Chefs sollten deshalb darauf achten, dass alle Mitarbeiter an einem Strang ziehen und ehrlich und respektvoll miteinander umgehen. Ein motiviertes Team mit gleichwertigen Mitgliedern erreicht schneller gute Ergebnisse als demotivierte Einzelgänger.

Gruppendynamische Denkweisen lassen sich übrigens mit teambildenden Maßnahmen spielerisch vertiefen. Hier bieten sich gemeinsame sportliche Aktivitäten an, bei denen sich Teammitglieder auf andere Mitarbeiter verlassen müssen, zum Beispiel Rafting- oder Klettertouren.

Tipp #2: Unterschiede wertschätzen

Teamleiter sollten ebenso ein Gespür für die unterschiedlichen Charaktere eines Teams entwickeln. Auch bei der deutschen Wiedervereinigung bestanden aus der Historie gewachsene Unterschiede zwischen “Team Ost” und “Team West”. Das Geheimnis ist es, eine Arbeitsgemeinschaft so auszurichten, dass jeder die Aufgaben übernimmt, die ihm am besten liegen. Kompetenzen und Verantwortungsbereiche sollten dabei allerdings klar definiert sein. Nach Festlegung der Strukturen entwickeln Teams oftmals eine Eigendynamik – Aufgaben werden selbstständig erledigt, die Organisation funktioniert und die Kommunikation untereinander ist zielgerichtet und effektiv. Ab diesem Zeitpunkt können Chefs die Verantwortung für das Projekt immer weiter in die Gruppe übertragen. Ganz ähnlich funktionierte dies beim Aufbau Ost, nachdem die Entscheidungsprozesse über Modernisierungen zumeist in den einzelnen Ländern und Kommunen stattfanden. “Städte, die grau und kaputt waren, wurden bunt und entwickelten wieder ihr eigenes neues Lebensgefühl”, freut sich Kanzlerin Merkel über die Erfolge der lokalen Teams.

Tipp #3: Gute Kommunikation

“Blühende Landschaften” entstehen in großen und kleinen Teams allerdings nur, wenn die Abstimmung untereinander funktioniert. Hilfreich ist dabei die zielgerichtete und intensive Kommunikation der Teammitglieder untereinander und das regelmäßige Feedback an den Teamleiter. Für die interne Kommunikation gibt es mittlerweile dutzende digitale Tools – neben Office-Programmen und dem hauseigenen Intranet haben sich hier auch Projektmanagement-Apps wie Asana, Bitrix24, Trello oder Meistertask etabliert. Gut organisierte Informationswege, die alle Teammitglieder erreichen, sind bei Projektarbeiten Voraussetzung für den Gesamterfolg. Erst wenn ein Teammitglied genau weiß, wie und warum spezielle Entscheidungen getroffen werden, kann es effektiv seine Arbeitskraft einbringen. “Innere Einheit lebt davon, dass wir im Gespräch darüber bleiben”, erklärt Bundespräsident Gauck zur Deutschen Einheit und könnte damit genauso gut das optimale Kommunikationsverhalten eines Teams meinen.

Doch auch unter genannten Voraussetzungen läuft in einem Team nicht immer alles rund. Das ist jedoch ganz normal und kann in einigen Fällen sogar gut sein. Teamwork zwischen unterschiedlichen Charakteren birgt immer auch Konfliktpotenzial – vor allen Dingen, wenn die Mitglieder eines Teams vom Wesen her sehr unterschiedlich sind. Wer als Führungskraft bewusst ungleiche Charaktere zusammenarbeiten lässt und gezielt Reibungspunkte installiert, kann darauf hoffen, dass daraus neue Ideen entstehen. Gerade aus lebhaften und emotionalen Diskussionen entwickeln sich die besten Ideen.