Industrie 4.0 und ihre veränderten Jobprofile

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Der Megatrend Industrie 4.0 sorgt für einen radikalen Wandel der Arbeitswelt in einem bisher unbekannten Ausmaß. Entsprechend drastisch schrauben Konzerne und Mittelständler die Anforderungen an die Mitarbeiter in die Höhe. Zudem suchen sie händeringend nach neuen hochqualifizierten Fach- und Führungskräften, die den Wandel begleiten. „Wer die richtige Expertise mitbringt, hat beste Karrierechancen“, sagt Martin Krill, Geschäftsführer der Hager Unternehmensberatung.

Industrie 4.0

Die Industrie 4.0 stellt neue Erwartungen an Arbeitnehmer. Für hochspezialisierte Fach- und Führungskräfte ergeben sich jedoch Karrierechancen – wenn die Digitalkompetenz passt.

Vierte industrielle Revolution verändert die Arbeitswelt

Um die Produktion effizienter zu gestalten, nutzte die erste industrielle Revolution Wasser und Dampfkraft, die Zweite Elektrizität und die Dritte die Verbindung von Elektronik und IT. Jetzt sorgt die Vierte Industrielle Revolution getrieben von der Digitalisierung für eine Umwälzung in nahezu allen Industriesektoren. „Das Internet der Dinge, „Smart Factories“, Big Data, Robotik und eine fortschreitende Automatisierung bringen große Veränderungen mit sich in der Art und Weise, wie wir künftig arbeiten werden“, so Martin Krill.

Rasantes Innovationstempo

„Die Schnelligkeit, mit der derzeit Durchbrüche erzielt werden, wurde noch nie erreicht. Im Vergleich zu vorherigen industriellen Revolutionen, entwickelt sich die Vierte exponentiell und nicht in linearem Tempo“, sagte Klaus Schwab, Chef des Weltwirtschaftsforums, im vergangenen Jahr in Davos. Immer mehr Produktions- und Logistikprozesse werden miteinander verzahnt, um die Produktion noch effizienter und flexibler zu gestalten. Intelligente und digital vernetzte Systeme sollen eine weitgehend selbstorganisierte Produktion möglich machen. Dabei kommunizieren Menschen, Maschinen, Anlagen, Logistik und Produkte direkt miteinander.

Chancen und Herausforderungen für Fach- und Führungskräfte

Die Industrie 4.0 stellt die Mitarbeiter vor neue Herausforderungen. Fach- und firmenübergreifende Zusammenarbeit, mehr Verantwortung des Einzelnen und spezielles IT-Know-how werden die Arbeitswelt bestimmen. Für hochspezialisierte Fachkräfte und Manager ergeben sich daraus enorme Karrierechancen.

„Durch das Thema Industrie 4.0 sind die Anforderungen an die gesuchten Kandidaten gestiegen. Gleichzeitig ist der Kandidatenmarkt enger geworden, sodass das Executive Search in diesem Bereich häufig der Suche nach der Nadel im Heuhaufen gleicht“, sagt Martin Krill, Geschäftsführer der Hager Unternehmensberatung. Die Executive Search Beratung besetzt bereits seit über 20 Jahren erfolgreich Fach- und Führungspositionen im IT-Umfeld sowie in den wirtschaftlich stärksten Industriebranchen und ist außerdem auf das Thema Digitalisierung spezialisiert.

Wichtige Merkmale der neuen Arbeitswelt

In der Industrie 4.0 erweitert sich der Zuständigkeitsbereich der Beschäftigten. Sie werden nicht mehr nur für einen bestimmten Fertigungsabschnitt oder eine bestimmte Maschine zuständig sein, sondern für den gesamten Produktionsprozess, der die Schnittstellen zu Kunden und Zulieferern mit einschließt. Für diese erweiterten Aufgaben benötigen die Mitarbeiter und Ingenieure mehr Wissen, insbesondere auch Software-Kenntnisse und vor allem auch mehr Kompetenzen als bisher, erklärt Martin Krill. Gefragt seien vor allem Mitarbeiter, die die komplexe Vernetzung von Maschinen über die Fabrikgrenzen hinweg verstehen und steuern können.

Neue Qualifikationen für Industrie 4.0-Jobs

„Die Fach- und Führungskräfte müssen eine ausgeprägte Digitalkompetenz mitbringen, um die Möglichkeiten und Neuerungen, die mit Industrie 4.0 einhergehen auch verstehen, mittragen und vorantreiben zu können“, erklärt der erfahrene Headhunter.

Zu den wichtigsten Fähigkeiten und Eigenschaften zählen für Martin Krill:

  • Digitalkompetenz und IT Know-how
  • vertieftes Fach- und Prozesswissen
  • eine noch höhere Bereitschaft zum selbstständigen und laufenden Weiterbilden in aktuellen Technologien und Trends
  • ein gutes Verständnis aller sicherheitsrelevanten Fragen der IT und eine damit verbundene juristische Sicherheit

„Wir sehen, dass durch die Digitalisierung permanent neue Jobs und Jobprofile entstehen. Ein gutes Beispiel ist das Berufsbild des CDO – Chief Digital Officers“, sagt der Personalberater.

Der enorme Bedarf an Experten, die gestiegenen Anforderungen an Kandidaten und der generelle Fachkräftemangel machen es für Unternehmen immer schwieriger, ihre ausgeschriebenen Positionen zu besetzen.

Headhunter helfen

Hier kann der Einsatz von erfahrenen Executive Search Unternehmen Abhilfe schaffen, die mit ihren gewachsenen Netzwerken und ihrer Fachkenntnis helfen können, diese Lücken zu schließen. Wichtig bei der Auswahl des passenden Headhunters sei es, so Martin Krill, dass diese kontinuierlich im Austausch mit den wichtigsten Entscheidern der Branche stehen sowie stets über die neusten Trends und Entwicklungen auf dem Laufenden sind.


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