Die innovativsten Mitarbeiterbenefits

Gehalt ist nicht alles: Die innovativsten Mitarbeiterbenefits

Vielversprechende Talente werden immer reich belohnt. Doch während traditionelle Unternehmen ihre hochqualifizierten Angestellten mit großzügigen Boni oder Gehältern zufriedenstellen, tun andere sich mit deutlich kreativeren Ideen hervor. So haben einige der am schnellsten wachsenden Unternehmen herausgefunden, wie sie einen Mehrwert für ihre Mitarbeiter schaffen können, der über den Gehaltsscheck hinausgeht. Derlei Nischengratifikationen sind es, durch die sie sich von anderen Unternehmen abheben – und so im Kampf um die besten Talente die Nase vorn haben. Besondere Mitarbeiterbenefits sorgen zudem für eine ausgeglichene Work-Life-Balance, sie reduzieren Stress und kurbeln die Produktivität an. Sie verhelfen Ihnen zu mehr Loyalität seitens Ihrer Mitarbeiter und stärken Ihr Image. Lassen Sie sich inspirieren und finden Sie heraus, welche Gratifikationen Ihnen beim Kampf um die Talente die Pole Position sichern. Wir stellen Ihnen die innovativsten Mitarbeiterbenefits vor.

Die innovativsten Mitarbeiterbenefits

 

45 Meter bis zum Gratisessen

 

Google hat eine berühmte Regel: Mitarbeiter sollten nicht mehr als 45 Meter zu Fuß zurücklegen müsse, um etwas zu Essen oder zu Trinken zu finden. Aus diesem Grund wurden die meisten ihrer Büros um Snackbars herum ausgerichtet. In den Küchen gibt es Gratisessen und -trinken. Überdies können Mitarbeiter an Googles Hauptstandort in Mountain View, Kalifornien, in 25 verschiedenen Restaurants frühstücken, Mittag essen und Abend essen – und das kostenlos. Facebook bietet Ähnliches an – und am Hauptsitz von Haribo in Bonn (und an allen anderen Standorten), gibt es in jedem einzelnen Büro so viele Gummibärchen, wie man essen kann.

 

Meeting oder Massage?

 

Um den Stress am Arbeitsplatz zu reduzieren, bieten einige Unternehmen inzwischen Wellness für ihre Mitarbeiter an. Adidas, zum Beispiel, stellt eigene Fitnessstudios bereit, an vielen Standorten gibt es zudem Tennis-, Basketball-, und Volleyballplätze. Während ihrer Mittagspausen können Mitarbeiter außerdem mit einem Personal Trainer trainieren oder an einer der vielen vom Unternehmen gesponserten Sportwettkämpfen teilnehmen.

Alles dreht sich um Entspannung bei Soundcloud in Berlin, wo Mitarbeiter im Büroeigenen Indoor Garten relaxen, in einem schalldichten Raum ein Nickerchen halten oder im Yogaraum sowie vor einem Lagerfeuer die Seele baumeln lassen können. Daimler Financial Services bietet Yogastunden und Massagen für seine Mitarbeiter an, und Admiral, eine Versicherungsgesellschaft aus Wales, gibt Mitarbeitern die Möglichkeit, sich bei einer indischen Kopfmassage vom Stress des Tages zu erholen.

 

Spaß auf Unternehmensart

 

Bei der Arbeit soll man Spaß haben – das ist das Mantra vieler, vorwiegend jüngerer, Unternehmen. Besonders Admiral reiht sich bei den innovativsten Mitarbeiterbenefits weit vorne ein. Für sie ist der Spaß beim Arbeiten so wichtig, dass sie ein Spaßministerium gegründet haben – eine Gruppe aus wechselnden Mitarbeitern, deren Aufgabe es ist, regelmäßige unterhaltsame Veranstaltungen zu organisieren. Davidson Consulting mit Sitz in Paris, preist auf seiner Recruiting-Website vor allem viele lustige Out-of Office Events an – darunter Wochenenden beim Tauchen, Ausflüge in die Oper oder Wohnungstausch.

 

Strandgeflüster

 

Wie wäre es mit einer Woche im Unternehmensbüro auf Ibiza? Das ist es zumindest, worüber sich das Salesteam von Spencer Ogden freuen darf, wenn es seine Vertriebsziele erreicht hat. Die Besten qualifizieren sich überdies für einen Trip nach Las Vegas – all inclusive, natürlich. Die in San Francisco ansässige Betabrand schickt regelmäßig einen glücklichen Mitarbeiter zu einem Urlaubsziel seiner Wahl und bezahlt dabei den Flug sowie das Hotel. Und Afar, ein Reisemagazin, spendiert jedem Mitarbeiter $2.000 für ihren Privaturlaub.

 

Spielzeugwunderland

 

Rutschen sind cool – sogar für Erwachsene. Das hat sich zumindest das Versicherungsunternehmen iSelect gedacht, und in seinem ultramodernen Büro in Melbourne, Australien, eine Rutsche eingebaut. Statt die Treppe nehmen zu müssen, gleiten Mitarbeiter einfach vom ersten Stock ins Erdgeschoss. Die LEGO-Gruppe in Dänemark, Google und das Red Bull Büro in London setzen ebenfalls auf Rutschen. Dagegen sind die Büros von Onefootball alle einzigartig im Design (wobei sie die Marke widerspiegeln) und extrem anregend: Die Einrichtung des mobilen Fußballportals aus Berlin ist überladen mit Sportthemen und Spielzeug. Eine Laufbahn zieht sich durch das gesamte Büro, Schränke muten wie Turnhallenspinde an und die Meetings werden in einem Miniaturfußballstadion abgehalten.

 

Träume werden wahr

 

Propellernet, eine Firma für Datensuche aus Brighton, hat einen sehr innovativen Weg gefunden, um Mitarbeiter für gute Leistungen zu belohnen. Jeder Mitarbeiter schreibt zuvor einen Traum auf und wirft ihn in die unternehmenseigene „Traummaschine“. Wann immer das Unternehmen eines seiner Ziele erreicht, wird der Traum einer Person gezogen und erfüllt. Bislang waren das Tickets für den FIFA World Cup in Brasilien und ein Familienskiurlaub in den französischen Alpen.

Arbeitnehmer wissen, dass die innovativsten Mitarbeiterbenefits sich lohnen. Sie sind eine Investition, und zwar in die wertvolle Ressource der Mitarbeiter. Unternehmen mit starken, positiven Arbeitskulturen haben deutliche weniger Fluktuation und zufriedenere Mitarbeiter – und das wiederum spart Geld. Damit sie für hochqualifizierte Spitzenkräfte attraktiv werden, werden gute Arbeitgeber immer stärker auf innovative Mitarbeiterbenefits setzen. Wer schläft, verliert, heißt es also. Lassen Sie sich von der Konkurrenz nicht überrunden – setzen Sie auf die innovativsten Mitarbeiterbenefits! So sichern Sie sich Ihre Attraktivität als Arbeitgeber und Ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt.

 


Kate RodriguezKate Rodriguez arbeitet als freie Marketing-Texterin in München. Sie besitzt mehr als 20 Jahre Erfahrung in öffentlichen und privaten Organisationen, wo sie als internationale Handelsanalytikerin für die US-Regierung tätig war und als Karrierecoach an einer Universität arbeitete. Dort spezialisierte sie sich auf internationale Karriere. Zuletzt arbeitete Kate für Experteer – zunächst im Kundenservice, anschließend als Online Marketing Manager.


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