Hobbys im Lebenslauf

Mal ganz privat…

Hobbys im Lebenslauf: Do’s and Dont’s

Golf? Segeln? Fotografie? Mit Ihren Interessen und Hobbys verraten Sie etwas über sich als Person und helfen Personalern, Sie einzuschätzen. Gerade Senior Professionals sollten daher darauf achten, den richtigen Eindruck zu vermitteln schließlich werden Sie neben einer Führungs- auch eine Vorbildfunktion innehaben. Welche Freizeitbeschäftigungen Ihre Kompetenz als Führungskraft unterstreichen und was Sie besser nicht erwähnen, zeigen Ihnen die folgenden Tipps.

Hobbys im Lebenslauf

Nicht alle Hobbys wirken positiv. Manche Freizeitbeschäftigung ist der perfekte Bewerbungskiller…

Freizeitbeschäftigungen: Do’s and Don’ts

Für Senior Manager gilt die Grundregel: Hobbys im Lebenslauf sind sinnvoll, allerdings nur in Bezug auf die Stelle. Ihre Bewerbungsunterlagen zielen in erster Linie darauf ab, sich als passenden Kandidaten zu präsentieren und Ihre berufliche Erfahrung unter Beweis zu stellen. Freizeitaktivitäten und Interessen sind nicht Kern Ihrer Bewerbung, stützen jedoch Ihr berufliches Profil. Bei der Wahl der Hobbys auf Ihrem Lebenslauf gibt es einige Hinweise zu beachten. Hobbys können Sie gleichermaßen für die Stelle in die nähere Auswahl zu bringen – oder für den Beruf disqualifizieren.

Diese Hobbys überzeugen im Lebenslauf

  • Kochen steht für Kreativität, Geselligkeit und das Interesse daran, Neues zu entdecken.
  • Polosport, Golf und Regattasegeln – mit diesen Hobbys stellen sich Senior Executives gerne vor, sie reflektieren das gesellschaftliche Umfeld. Wichtig ist ein solcher sozialer Hintergrund für Führungskräfte, die in ihrem Beruf mit Entscheidungsträgern interagieren. Wer die gleichen Interessen und Hobbys mit seinem Gesprächspartner teilt, findet schneller eine Basis für geschäftliche Beziehungen. Weniger geeignet sind hier exotische Freizeitaktivitäten, mit denen sich nur wenige identifizieren können.

Lieber vermeiden

  • Extremsportarten gehören in der Regel nicht auf den Lebenslauf. Solche Hobbys symbolisieren erhöhte Risikobereitschaft, die nur für bestimmte Berufsgruppen gewünscht ist. Der Personaler stellt sich möglicherweise die Frage, ob Sie auf Sensationen aus sind und schnell das Interesse verlieren. Außerdem besteht die Gefahr von Krankschreibungen aufgrund von Verletzungen und Unfällen.
  • Passive Beschäftigungen sind ebenfalls nicht von Vorteil für den Lebenslauf. Fernsehen, Kino und Computerspiele können negative Assoziationen beim Personalmanager hervorrufen und präsentieren Sie nicht als engagierten Teamplayer.
  • Die typischen Hobbys, wie Lesen, Wandern und Schwimmen, sind im Lebenslauf für Führungskräfte weniger empfehlenswert. Diese Aktivitäten bringen Ihnen zwar keine Negativpunkte ein, bringen Sie jedoch ebenso wenig nach vorne.

Interessant: Außerberufliches Engagement

Einen guten Eindruck machen Ehrenämter und das Engagement in Vereinen. Damit zeigen Sie, dass Sie sich für Ihre Gemeinschaft einsetzen, gerne helfen und nicht nur Ihre eigenen Interessen in den Vordergrund stellen. Der symbolische Wert solcher Aktivitäten lässt sich nicht hoch genug einschätzen. Zusätzlich bietet außerberufliches Engagement die Möglichkeit, sich verschiedenste Fähigkeiten anzueignen. Das Trainieren einer Fußballmannschaft geht einher mit Führungskompetenz, in ehrenamtlichen Positionen ist häufig Problemlösungskompetenz gefragt.

Authentisch: Ihre wahren Interessen

Hobbys sind sicherlich keine wichtigen Auswahlkriterien, auf deren Basis Headhunter und Personalverantwortliche ihre Entscheidung treffen. Verstehen Sie diesen Abschnitt in Ihrem Lebenslauf als unterstützende Information, mit der Sie Ihre Persönlichkeit näher vorstellen. Die Hobbys im Lebenslauf sollten in jedem Fall der Wahrheit entsprechen und nicht frei erfunden sein. Im Bewerbungsgespräch kann es durchaus passieren, dass Ihr Interviewpartner Sie auf Ihre Freizeitbeschäftigungen anspricht und Fragen dazu stellt. Weiterhin ist davon abzuraten, bei den Hobbys zu übertreiben. Führen Sie sämtliche sportlichen Erfolge und eine Reihe an Ämtern an, besteht die Frage, wie zeitintensiv all dies ist. Ihr Arbeitgeber ist daran interessiert, dass Sie leistungsfähig sind und nicht müde vom Wochenende am Montagmorgen zur Arbeit kommen.

Qualität statt Quantität

Stellen Sie sich eine kurze Liste an Hobbys zusammen, die wirklich für den Lebenslauf geeignet sind. Bestehen Zweifel, bringen Sie dieses Hobby besser nicht ins Gespräch.



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