Immer höhere Steuern

So bessern Sie Ihr Gehalt auf!

Sie zahlen. Und zahlen. Und zahlen. Fast die Hälfte ihres Gehalts müssen deutsche Arbeitnehmer an den Staat abtreten. Höchste Zeit, das eigene Gehalt ein bisschen aufzubessern – damit am Ende des Monats mehr bleibt als lähmende Beklemmung beim Blick auf den Kontoauszug. Aber: Wie viel können Sie eigentlich in Ihrem Beruf verlangen? Der Experteer Gehaltsrechner zeigt Ihnen, wie hoch Ihr Marktwert ist – und was anderen auf Ihrer Position gezahlt wird.

Experteer Gehaltsrechner

Sie wollen mehr Netto vom Brutto? Dann sollten Sie sich erstmal mehr Brutto sichern. Was Sie auf Ihrer Position verlangen können, verrät der Experteer Gehaltsrechner.

Was viele schon geahnt haben, gibt es jetzt schwarz auf weiß: Die Deutschen sind Weltmeister im Steuerzahlen und liegen weit über dem Durchschnitt der 35 untersuchten Industrieländer, wie eine aktuelle Studie der OECD ermittelte. Ein Angestellter mit durchschnittlichem Einkommen, unverheiratet und kinderlos, muss in Deutschland ganze 49,4 Prozent seines Gehalts dem Staat überlassen. Lediglich in Belgien haben alleinstehende Durchschnittsverdiener noch höhere Abgaben.

Doch statt sich über die wachsende Steuerlast zu ärgern, wollen Sie lieber Austern in Nizza schlürfen? Es gibt eine Möglichkeit, wie Sie Ihren Gehaltsscheck am Ende des Monats aufbessern (und keine Sorge, Sie müssen dazu kein geheimes Auslandskonto auf den Cayman-Inseln eröffnen). Die Zauberformel lautet: Definieren Sie Ihren Marktwert.

Von sich aus wird niemand Sie je nach Ihrem wahren Wert bezahlen, sagt Casey Brown, Pricing Consultant aus den USA. Die Leute bezahlen Sie nach dem Wert, den Sie in Ihnen sehen. Und eben diese Wahrnehmung können Sie beeinflussen. Die Kunst ist es also, seinen wahren Marktwert zu identifizieren – und anschließend überzeugend zu kommunizieren. Beständig, selbstbewusst und vor allem fundiert. Dazu müssen Sie sich einen Überblick über die gezahlten Gehälter auf dem Arbeitsmarkt verschaffen und herausfinden: Wie viel verdienen andere in vergleichbaren Positionen?

Thomas Kindler

Thomas Kindler, VP of Product bei Experteer, erklärt, wie Sie Ihren Marktwert ermitteln.

Schritt 1: Finden Sie das richtige Tool.

Um herauszufinden, wie hoch Ihr Marktwert ist, benötigen Sie fundierte Daten. Die liefern Anwendungen wie zum Beispiel der Experteer Gehaltsrechner – das Tool macht Gehälter transparent, indem es Marktdaten aus verschiedenen Städten, Branchen, Karrierelevels und Funktionen miteinander vergleicht. Thomas Kindler, Vice President of Product bei Experteer, hat mit seinem Team an einer Neuauflage des Gehaltsrechners gebastelt. „Wir haben die umfangreichen Gehaltsangaben aus den vergangenen zehn Jahren aus unserer Datenbank ausgewertet, um herauszufinden: Wer verdient was?“, verrät er. „Außerdem haben wir durch unsere Headhunter und deren Suchmandate exklusive Einblicke in die Frage, wie viel Unternehmen für eine Stelle bezahlen.“

Schritt 2: Machen Sie den Markt-Check.

Finden Sie jetzt heraus, wie Ihre Ausgangslage ist: Liegen Sie derzeit im Branchendurchschnitt? Gibt es noch Luft nach oben? Was verdienen andere in Ihrer Position und was könnten Sie folglich verlangen? „Viele Tools zum Gehaltsvergleich berücksichtigen bei ihren Berechnungen allerdings nur den Jobtitel und den Ort“, warnt Kindler. „Wir haben jedoch noch weitere Parameter wie Branche und Karrierelevel hinzugefügt, um präzisere Angaben zu den marktüblichen Gehältern machen zu können.“ Geben Sie beim Experteer Gehaltsrechner an, wie viel Sie derzeit verdienen und in welcher Stadt Sie arbeiten (wollen). Ergänzen Sie die Informationen zu Ihrem Karrierelevel und Ihrer Branche. Der Experteer Gehaltsrechner erstellt als Ergebnis eine Gehaltsbenchmark, die anzeigt, wie viel sie wirklich verdienen sollten und schlägt Ihnen Stellen zu Ihrer Gehaltsoptimierung vor.

Schritt 3: Definieren Sie Ihren Wert neu – für sich und für andere.

Sie könnten mehr verdienen? Glückwunsch! Überlegen Sie sich jetzt, warum das auch gerechtfertigt ist. Welchen Mehrwert bringen Sie einem Unternehmen? Wo liegen Ihre Alleinstellungsmerkmale? Wenn Sie das wissen, müssen Sie die Werbetrommel rühren – in eigener Sache. Nicht zu plump natürlich, aber dafür mit Nachdruck. Denn wenn es Ihnen gelingt, andere von Ihrem Wert zu überzeugen, haben Sie Ihr Wunschgehalt bald in der Tasche. Und dann tut die bittere Steuerwahrheit gleich gar nicht mehr so weh …



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