Karrierechance Expat – Bringer oder Breaker?

Karrierechance Expat – Bringer oder Breaker?

Expat – Karrierearbeit fernab der Heimat

Einige Manager sehen in einer Tätigkeit als Expat eine gute Möglichkeit, ihrer Karriere einen Schub zu geben. Für andere stellt sie geradezu ein Must-have dar, um sich beruflich in die oberen Führungsetagen zu entwickeln. Doch welche Voraussetzungen des Kandidaten entscheiden letztendlich darüber, ob der Auslandsaufenthalt tatsächlich zum Karriere-Boost wird? Welche Rolle spielt die korrekte Vorbereitung und das Rückkehrmanagement? Das Unternehmen HELLA sendet regelmäßig geeignete Kandidaten an internationale Standorte. Für Experteer erklären HR-Manager von HELLA, wie Expats im eigenen Unternehmen gefunden und auf den Aufenthalt im Ausland vorbereitet werden.

Karrierechance Expat – Bringer oder Breaker?

Wichtige Soft Skills, die Expats mitbringen sollten, sind Flexibilität und eine gewisse Weltoffenheit.

Setzen Sie auf globale Unternehmen

Je besser ein Unternehmen auf dem weltweiten Markt verwurzelt ist, desto einfacher hat es der Expat, eine für sich geeignete Stelle im Ausland zu finden. So bietet HELLA beispielsweise mit 125 Standorten in 35 Ländern die besten Voraussetzungen für einen beruflichen Auslandsaufenthalt. Das Unternehmen entsendet regelmäßig Mitarbeiter, die im Unternehmen bereits Fuß gefasst haben, in andere Länder. HELLA betont: „Die Auslandseinsätze sind seitens des Managements ausdrücklich gewünscht und werden entsprechend vom Management angeregt und unterstützt.“

Wer ist für den Schritt ins Ausland geeignet?

Ob man sich für einen längeren Auslandsaufenthalt eignet oder nicht, ist Typsache. Wichtige Soft Skills, die Expats mitbringen sollten, sind Flexibilität und eine gewisse Weltoffenheit. Vorteilhaft ist zudem ein großes Maß an Kommunikationsfreude. Diese hilft dabei, schnell ein stabiles soziales Netzwerk aufzubauen, was besonders bei einem Auslandsaufenthalt mit Familienanhang zum Tragen kommt. Da Rettungsanker der Kinderbetreuung, wie Großeltern, Tanten, Onkel oder langjährige Freunde entfallen, ist es wichtig, auch privat schnell bei anderen Familien Anschluss zu finden.

Die Vorbereitung ist wichtig

Der Schritt in ein fremdes Land ist immer mit Unsicherheiten verbunden. Damit die Entsendung ins Ausland ein Erfolg wird, achten viele Unternehmen darauf, ihre Mitarbeiter bestmöglich auf den Aufenthalt vorzubereiten. Auch HELLA setzt viel daran, seine zukünftigen Expats bestmöglich zu unterstützen, um ihnen die Arbeitsaufnahme im Ausland zu erleichtern.

„Unsere Mitarbeiter haben die Möglichkeit, sich mit ihrem begleitenden Partner im Rahmen eines Look & See-Trips vor Ort ein Bild zu machen, ob das Land, die Kultur und auch das Arbeitsumfeld für sie interessant sind. Für einige Länder bieten wir interkulturelle Trainings an, die auch der mitreisende Partner besuchen kann.“ Zusätzlich erleichtert das Unternehmen den Austausch zwischen zukünftigen, aktuellen und ehemaligen Expats mit einem Expat-Netzwerk.

Der eigentliche Erfolg liegt im Rückkehrmanagement von Expats

Auch wenn Expats Gefallen an ihrem neuen Wohnort gefunden haben, viele kehren nach einigen Monaten oder Jahren wieder zurück nach Deutschland. In der Folge wechseln nach Expertenschätzungen 60 bis 80 Prozent der Heimkehrer binnen eines Jahres das Unternehmen. Auch HELLA weiß um die Gefahr, die Mitarbeiter nach dem Auslandsaufenthalt zu verlieren. Darum verfolgt das Unternehmen einen gezielten Ansatz, der es ermöglicht, die Expats nach der Rückkehr sofort voll und ihrem erlangten Wissen entsprechend einzusetzen:

„Wir nehmen bereits zwölf Monate vorher mit dem Expat Kontakt auf, um die Zukunft zu besprechen. Spätestens sechs Monate vorher wird die neue Position konkretisiert. Oft wird dabei den Expats der nächste Karriereschritt ermöglicht. So verbleibt das wertvolle Auslandswissen im Unternehmen und angehende Expats gehen zuversichtlicher in ihren Auslandsaufenthalt.“



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