Selbstvertrauen ausstrahlen

Mimik, Gestik & Co. – Wie Manager Selbstsicherheit ausstrahlen

Um von ihren Mitarbeitern respektiert zu werden, müssen Senior Manager Selbstsicherheit ausstrahlen. Dabei geht es nicht nur darum, was Sie sagen, sondern auch darum, wie Sie anderen gegenüber verhalten. Tatsächlich können Sie allein durch Ihre Mimik, Gestik, Ihre Kleidung oder Ihre Stimmlage beeinflussen, wie Sie von Ihrem Team wahrgenommen werden: Egal, ob offen, selbstbewusst oder souverän.

Selbstsicherheit ausstrahlen

Daher sollten Sie sich der nonverbalen Zeichen, die Sie aussenden, bewusst sein – denn diese verstärken den Eindruck, den Ihre Mitarbeiter von Ihnen als Führungskraft erhalten. Wenn Sie diese 7 nonverbalen Zeichen im Hinterkopf behalten, werden Sie Selbstsicherheit ausstrahlen.

1. Blickkontakt

Blickkontakt ist ein essentielles Zeichen dafür, ob Sie Selbstsicherheit ausstrahlen oder nicht. In westlichen Kuturkreisen vermittelt Blickkontakt nicht nur Selbstsicherheit, sondern auch Interesse am Gegenüber. Schweifen Ihre Blicke daher ab, wird das in der Regel als Zeichen von Unsicherheit und Desinteresse gedeutet. Wenn Sie also mit Ihrem Team sprechen, sollten Sie unbedingt Aufmerksamkeit beweisen. Sehen Sie Ihren Teammitgliedern in die Augen, und das mindestens 80 bis 90 Prozent der Zeit. Achten Sie auch darauf, wie oft Sie blinzeln. Zwinkern Sie zu häufig – und zu heftig – wirkt das nämlich alles andere als souverän.

2. Händedruck

Wenn Sie einen wirkungsvollen ersten Eindruck hinterlassen wollen, sollten Sie die Hand Ihres Gegenübers schütteln. Wichtig ist ein kurzer, fester Händedruck. Dabei sollten Sie die Hand des Anderen natürlich nicht zerquetschen. Halten Sie währenddessen Blickkontakt und lächeln Sie Ihrem Gegenüber zu.

3. Körperhaltung

Halten Sie sich beim Gehen und Stehen aufrecht. Schultern straffen, Brust raus und Kopf hoch! Mit dieser Haltung strahlen Sie Selbsicherheit aus und flößen Respekt ein. Wer würde in einer Person, die schlaff dasteht, schon eine erfolgreiche Führungskraft sehen? Faustregel: Nehmen Sie mit Ihrer Körperhaltung genug Raum ein.

4. Gestik

Wenn Sie demnächst wieder eine Präsentation im Management Meeting halten, sollten Sie auf Ihre Gestik achten. Zappeln Sie zu viel herum? Berühren Sie ständig Ihren Hals? Dann können Sie sicher sein, dass Sie einen nervösen Eindruck hinterlassen. Also Finger weg vom Gesicht! Versuchen Sie lieber, mit Ihren Gesten den Inhalt Ihrer Präsentation zu unterstützen.

5. Stimmlage

Der Ton macht die Musik. Ihre Stimmlage entscheidet darüber, wie Ihr Publikum eine Nachricht aufnimmt. Wenn Sie Ihren Mitarbeitern eine neue Idee vorstellen, sollte sich Ihre Begeisterung in Ihrer Stimme wiederspiegeln – so springt der Funke auch auf das Team über. Passen Sie die Lautstärke, Intensität und Geschwindigkeit Ihrer Sprechweise an den Anlass an. Damit untermauern Sie die Nachricht und das Gefühl, das Sie vermitteln wollen.

6. Mimik

Wie sieht Ihr ganz normaler Gesichtsausdruck aus? Bildet sich eine Zornesfalte, wenn Sie sich auf eine Aufgabe konzentrieren, die mit Wut verwechselt werden kann? Wie wirkt Ihr Gesicht dagegen, wenn Sie ganz entspannt sind? Die wenigsten Gesichter sind wie ein offenes Buch. Um Missverständnisse zu vermeiden, sollten Sie daher ein bisschen üben. Versuchen Sie, Ihre Gesichtsmuskulatur zu entspannen und einen natürlichen Ausdruck aufzusetzen. Ein paar Sympathiepunkte sammeln Sie mit einem angedeuteten Lächeln.

7. Kleidung

Ihr Aussehen beeinflusst den ersten Eindruck, den Sie vermitteln, ganz entscheidend. Und zwar noch bevor Sie ein einziges Wort gesagt haben. Wenn Sie das nächste Mal nach einem Anzug oder einer Bluse für die Arbeit suchen, sollten Sie daher auf hohe Qualität setzen und auf eine gute Passform achten. Generell sollten Sie einen Tick besser gekleidet sein als Ihr Team. An besonderen Tagen – bei einer anstehenden Präsentation oder einem Geschäftsessen – sollten Sie noch einen draufsetzen. Kleiden Sie sich zu diesen Anlässen noch sorgfältiger als an gewöhnlichen Arbeitstagen.

Behalten Sie Eines jedoch stets im Hinterkopf: Körpersprache ist immer auch ein Ausdruck von Kultur, und kann daher von Land zu Land variieren. Wenn Sie in einem internationalen Umfeld arbeiten, kann es empfehlenswert sein, Ihre Körpersprache an die Ihres Gegenübers anzupassen. Und denken Sie daran: ein selbstsicheres Auftreten ist oft der Schlüssel zum beruflichen Erfolg.



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