Haben Sie das Zeug zum erfolgreichen Teamleiter?
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Zufallstreffer: Werden Managerposten in Zukunft ausgelost?

Eine Führungskraft per Losverfahren? Das wäre vielleicht auch bei der diesjährigen US-Wahl keine schlechte Idee gewesen. Dann hätten sich Hillary und Donald (und nicht zuletzt die gebeutelten US-Bürger) eine monatelange Schlammschlacht um das Präsidentenamt sparen können. Genau dieses Zufallsprinzip fordern jetzt Margit Osterloh und Bruno S. Frey für die Auswahl von Top-Managern – das sei für Unternehmen “günstiger,…

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Gesund und lecker – snacken am PC

Mal wieder keine Zeit für die Mittagspause gehabt? Dann bleibt nur der Snack direkt am Schreibtisch. Auf fettige Pommes von der Imbissbude nebenan sollte man möglichst verzichten. Nicht nur deshalb, weil Tastatur und Maus sonst von einer speckigen Schicht überzogen werden, sondern weil der Körper sich mit derartigen Fettkalibern schwertut. Am liebsten würde er sich gleich in einen kleinen Mittagsschlaf verabschieden. Unter Fachleuten auch das „Suppenkoma“ genannt. Geht aber nicht, weil das nächste Meeting ansteht. Dies sind gesunde und gleichzeitig leckere Alternativen für den Snack am PC. Wie wäre es jetzt im Winter bei den eiskalten Tagen mal mit Chicoree? Die Blätter sind reich an Vitaminen, Ballaststoffen und Carotin, enthalten außerdem Kalium und Calcium. Die Belgier lieben das Gemüse abgöttisch und essen pro Kopf im Jahr neun Kilogramm Chicoree. Wer es nicht so bitter mag, probiert einfach mal Chinakohl, roh im Salat oder mit einem pikanten Dipp. Ach ja, 100 Gramm enthalten nur dreizehn Kilokalorien! Karotten sind als Rohkost ungeschlagen und sättigen recht schnell. Besser gut waschen als schälen, damit die Nährstoffe möglichst erhalten bleiben. Broccoli hat eine extrem hohe Nährstoffdichte, gilt als Wunderwaffe gegen Krebs und ist die gesunde Alternative für den so beliebten Schokoriegel. Auf einen süßen Abschluss des Mittagssnacks muss man aber nicht verzichten. Hier bieten sich Brombeeren mit ihrem extrem hohem Vitamin C-Gehalt an. Auch wenn man die im Winter eigentlich nicht kaufen sollte. Da greift man am besten auf die Grapefruit zurück. Kaum Kalorien und eine Vitamin C-Bombe. Außerdem bauen die Bitterstoffe Cholesterin ab. Damit man manchmal auch die richtig fetten Pommes genießen kann! Am besten zusammen mit den Kollegen. Dann erleichtert man das schlechte Gewissen.

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Wir sind Amazon – die beliebtesten Marken der Deutschen

Welche Marke ist der Deutschen liebstes Kind? Um diese Frage zu beantworten, befragte die US-amerikanische Marken- und Strategieberatung Prophet 10.000 Verbraucher in Deutschland. Die Ergebnisse? Zumindest überraschend, findet sich doch unter den Top 10 lediglich eine deutsche Marke: Bosch auf Position neun. Das Spitzentrio bilden Amazon, Apple und Google. Technologiemarken also. Die von PayPal, Nintendo, Samsung und WhatsApp ergänzt werden. Zusammen mit Bosch schaffen es mit Lego und Nike nur zwei weitere Abgeordnete der traditionellen Industrie unter die ersten zehn. Nach Aussagen von Prophet zeigt sich in dieser Verteilung die inzwischen glasklar vollzogene Änderung im Konsumverhalten der Deutschen: Die digitale Konkurrenz läuft der „alten“ Industrie den Rang ab und ist massiv in das Bewusstsein der Verbraucher eingedrungen. Marken gelten dann als relevant, wenn sie eine wichtige Rolle im Leben der Menschen spielen. Und das tun momentan vor allem Technologiemarken. Traditionelle Marken werden langsam aber sicher verdrängt. Was für diese zu massiven Problemen führt. Denn Markenrelevanz führt zu Wachstum, steigenden Umsätzen und Marktmacht, die es erlaubt, aktiv in die Preisgestaltung einzugreifen. Höchste Zeit also für Marken wie dm, Miele, Playmobil, Adidas, Braun und Ravensburger, die unter den Top 20 gelandet sind, die digitale Transformation mit Engagement und Mut weiter voranzutreiben. Was sonst passieren wird? Dafür muss man nicht unbedingt ein Prophet sein …

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So shoppt die Welt im Web

Der Online-Handel in Deutschland floriert. Im abgelaufenen Jahr gaben die Deutschen erstmals mehr als 100 Milliarden Euro im Internet aus. Dabei entfielen 52,5 Milliarden Euro auf physische Produkte, 44,9 Milliarden Euro auf physische Dienstleistungen und immerhin noch 6,1 Milliarden Euro für digitale Produkte. Für 2017 werden Umsatzsteigerungen im Bereich zwischen 12 und 20 % erwartet. Klingt imponierend. Ist international allerdings eher Durchschnitt, wenn man den Bestellwert der Online-Warenkörbe vergleicht; wie eine aktuelle Online-Handel-Analyse zeigt. In Deutschland geht am meisten Geld für Reisen und Freizeit, Haushaltsartikel und Technologieprodukte über den digitalen Ladentisch. Im Mittel sind Reiseangebote dem deutschen Online-Shopper 564 Euro pro Bestellvorgang wert. Europäische Spitze. Auf die Meinung anderer User legen die Deutschen vor dem Kauf zwar großen Wert, allerdings vertrauen viele beim Kauf auf den Rat von Freunden und Familie. Auch das ein europäischer Spitzenwert. Während die Deutschen recht geduldig auf ihre Päckchen, können es die Niederländer kaum erwarten. Fast 40 % harren der Lieferung ihrer Bestellung innerhalb eines Tages. Und wo shoppt welche Nation? Die Italiener in der Küche. Die Chinesen im Bett. Und die US-Amerikaner? Im „bathroom“.

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Fehler machen ist erlaubt – aber nicht erwünscht

„Mach jetzt bloß keinen Fehler!“ Dieser schon in Schulzeiten oftmals gehörte Satz macht aus ansonsten knallhart agierenden Managern im Alltagsgeschäft schon mal weichgespülte Angsthasen. Von der vielzitierten „Fehlerkultur“ ist in den meisten deutschen Unternehmen leider nur auf der Firmenwebsite zu lesen. Gefordert wird ein offener Umgang mit Fehlern und Versagen zwar offensiv, praktiziert aber eher selten. Natürlich sollte man sich nicht auf Fehler fokussieren – diesen aber mit einer optimistischen Grundhaltung gegenübertreten. Fordert Franz Kühmayer vom Zukunftsinstitut. Denn nur, wer Fehler riskiere, können Innovationen entwickeln. Und gerade an denen mangelt es in Deutschland. Einen offenen Umgang mit Fehlern kann man zumindest ein Stück weit auch über die Kommunikation steuern – indem man eher Begriffe wie „Chancen und Unternehmen“ als „Innovationen und Fehler“ verwendet. Denn negative Konnotationen pflanzen sich in das Gedächtnis und bestimmen das Denken. Eine Organisation muss also aus der eigenen Komfortzone herauskommen. Und Fehlern gegenüber positiv auftreten. Führungskräfte sollten vor im Umgang mit Fehlern vor allem eins verbreiten und vorleben: Optimismus. Und keinen technokratischen Pragmatismus.

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Raus aus dem Auto! Rein in die Zukunft!

Die disruptiven Qualitäten der Digitalisierung stellen eine erhebliche Gefahr für die Zukunft der deutschen Automobilindustrie dar. Sie muss sich wandeln, will sie nicht vor dem vor allem in den USA und in Israel permanent hochgehaltenen Innovationsdruck erschöpft und mutlos in die Knie gehen. Porsche hat die Zeichen der Zeit erkannt. Und sich eine „Innovationskultur“ verordnet. Die man nicht im Schwäbischen, sondern im kreativen Berlin-Flair verortet. Dort steht nun das „Digital Lab“, Porsches neues Kreativlabor. Direkt an der Spree. Alles ist hier offen und luftig – Räume und Köpfe. Man will sich keine Denkmuster vorschreiben. Bei Porsches digitaler Transformation steht vor allem der Kunde im Zentrum der Betrachtungen. Man braucht neue Geschäftsmodelle, will „raus aus dem Auto“, ohne es aus dem Fokus zu verlieren. Und dabei muss es schnell gehen, natürlich ohne dabei den Kunden aus dem Auge zu verlieren. Den sinkenden Absätzen will man mit einer klugen Antwort auf das autonome Fahren begegnen. „Innodrive“ ist ein System, das den Fahrer in schwierigen Situationen unterstützt, aber nur dann, wenn der es möchte. Vielleicht zur Rushhour? Porsche vollzieht einen fliegenden Wechsel vom Automobilhersteller zum „Plattformanbieter“. Hierfür muss man Kundendaten besitzen. Und auch nutzen (dürfen). Ohne Kooperationen und technologische Zukäufe ist der Weg in die Zukunft quasi eine Sackgasse. Bei der Arbeit am „Car of Life“, das mit seinem Besitzer „mitwächst“, bedarf es externen Wissens. Und auch ohne größere Risikofreude wird man die hohen Ziele nicht erreichen. Oder wie es Vorstand Lutz Meschke ausdrückt: „Künftig müssen auch mal 80 % Perfektion reichen.“

Lügen als Karriereboost
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Glatt gelogen – Lügen als Karriereboost

Fake news und alternative facts sind in den USA momentan das Thema. Aber auch in Deutschland geht es ganz schön verlogen zu. Man mag es kaum glauben, aber zahlreiche Deutsche sind der Überzeugung, dass sich Lügen am Arbeitsplatz durchaus bezahlt macht. An der University of South Carolina haben Forscher herausgefunden, dass Menschen eigentlich ständig lügen. Und dementsprechend auch belogen werden. Im Schnitt alle acht Minuten … Das ist dann nicht immer gleich ein gigantisches Lügengebilde, nein, auch die kleinen Schwindeleien zählen dazu. Fast jeder dritte Deutsche gibt übrigens in einer GfK-Umfrage zu, im Job nicht immer ehrlich zu sein. Und jeder Zweite ist gar der Überzeugung, dass sich Verdrehungen der Wahrheit positiv auf die eigene Karriere auswirkten. Folgende Verhaltensweisen im Job deuten zumindest auf eine „Vertuschung“ hin. Etwa wenn statt der klaren Antwort „Nein“ auf eine geschlossene Frage gleich eine wahre Suada als Ausweichmanöver platziert wird. Oder wenn das Gegenüber unspezifisch verneint, also statt „Nein, das war ich nicht“ eher „So etwas würde ich doch nie tun“ antwortet, ist Wachsamkeit gefragt. Einige bringen plötzlich Gott ins Spiel. Wenn „Ich schwöre bei Gott“ oder etwas Vergleichbares erklingt, sollte man sich davon nicht beeindrucken lassen. Denn auch Lügen lassen sich sprachlich effektiv verpacken. Lügen tun Menschen nicht nur, um im Job voranzukommen, sondern auch, um sich damit potenziellen Ärger zu ersparen, das Berufsleben zu erleichtern und um die eigene Beliebtheit zu steigern. Im Büro lügen übrigens die meisten über das Medium E-Mail, im Privatleben ist das Telefon erste Wahl für die Verbreitung von Unwahrheiten. Warum? Nun, in beiden Fällen muss der Täuschende seinem Gegenüber nicht direkt ins Gesicht lügen.

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Willkommen im Büro der Zukunft

Wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus? Im Dunstkreis der stets stärker alle Lebens- und Arbeitsbereiche durchdringenden Digitalisierung stellt sich diese Frage fast von allein. Die in Krefeld neueröffnete Deutschland-Zentrale des japanischen Konzerns Canon gibt eine mögliche Antwort. Und lässt dabei Einblicke in die Büros von morgen zu. Bereits der Name spricht Bände: „Living Office“ heißt der umgebaute Komplex nun. Auf 12.000 m2 lichtdurchfluteter, großzügig gestalteter Flächen sind 600 Arbeitsplätze untergebracht, von denen die Hälfte flexibel gestaltet ist. Mit anderen Worten, man arbeitet immer dort, wo es das Projekt erfordert. Canon möchte auf diesem Weg ein „dynamisches Miteinander“ und den „Austausch von Wissen und Ideen“ fördern. So weit, so konkret. Arbeitswissenschaftler wagen den Blick in die Zukunft. Demnach werden die Räume intelligenter – mithilfe ausgeklügelter Sensorik. Per Sprachbefehl des (Be)Nutzers reagieren sie auf dessen menschliche Bedürfnisse. Temperatur und Helligkeit werden so automatisch geregelt und angepasst. Computer auf den Schreibtischen könnten schneller der Vergangenheit angehören, als man glaubt. Die Bedienung der Software erfolgt dann weitestgehend in einer den Nutzer direkt umgebenden virtuellen Realität. Das komplett digitale Büro steht erst am Anfang. Aber in den Laboren des Fraunhofer-Instituts werden bereits interaktive Wände und Tische entwickelt, an denen ganze Teams über Projektionen gemeinsam arbeiten werden. Apropos Tische. Die wird es auch in Zukunft geben. Denn einen Platz zum Abstellen der Kaffeetasse braucht es immer.

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Deutsche Bank: Whatapp muss weichen

Bei der Deutschen Bank greift die Konzernspitze jetzt durch und verbietet in einem internen Memo am Arbeitsplatz die Nutzung von Messaging-Diensten und SMS. Dies gilt sowohl für geschäftlich verwendete Privathandys als auch für Firmenhandys. Der Hintergrund ist die Verbesserung von firmeninternen Compliance-Standards. Grund: Der Aufwand für die Archivierung von SMS sei zu hoch und zu teuer. Und laut Firmenregularien muss die dienstliche Kommunikation archiviert werden. Vor allem wenn es um behördliche Untersuchungen bei juristischen Problemen geht. Damit hat die Deutsche Bank ja gerade in den letzten Jahren schlechte Erfahrungen gemacht: 227 Millionen Euro musste Deutschlands größte Bank als Strafe an die britische Finanzaufsicht zahlen, weil man keine Aufzeichnungen von Telefongesprächen liefern konnte. Um die Reputation aufzupolieren, gehört mit Ende des ersten Quartals 2017 auch das Whatsappen, Google Talken und iMessagen für die Deutschen Banker der Vergangenheit an. Damit sie in Ruhe arbeiten können.

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Schlafen Sie gut?

Dann ist ja alles prima – denn im Schlaf verarbeitet unser Gehirn frische Erkenntnisse, legt neue Ordnungsstrukturen an. Wer ausreichend schläft, tut Gutes für sein Immunsystem, kann leichter abnehmen und fühlt sich morgens geistig, seelisch und körperlich ausgeglichener. Für rund ein Drittel der Deutschen ist das alles nur ein Wunschtraum – denn sie leiden an…