4 Tricks, die Sie von berühmten CEOs lernen können

Die Erfolge der IT- Branche im Silicon Valley sorgen auch bei den Executives traditioneller Unternehmen für Umdenken. Welche kreativen Tricks Executives von berühmten CEOs lernen können, um ihr Unternehmen nach vorne zu bringen? Wir haben die Antworten!

Was Manager von berühmten CEOs lernen koennen

Frederic Legrand – COMEO / Shutterstock.com

1. Microsoft-Unternehmensleitbild: „A computer on every desk and in every home“

Jedes erfolgreiche Unternehmen besitzt eine Business Mission: ein Leitbild, das Mitarbeiter binden sowie Kunden und Geschäftspartner überzeugen soll. Es beschreibt die Mission, Ziele, Werte, Organisation und Tätigkeitsfelder eines Unternehmens. Das Unternehmensleitbild von Microsoft lautet schlicht: ein Computer auf jedem Schreibtisch und in jedem Zuhause. Konkret besteht es aus drei Bausteinen: Kunde, Kernkompetenzen und Mission. Was Senior Manager von berühmten CEOs lernen können: Das Unternehmensleitbild sorgfältig zu durchdenken.

Dabei stellten sich die Microsoft-Führungskräfte folgende acht Fragen:

  • Wer ist Microsoft-Kunde?
  • Wer sollte es sein?
  • Wer ist nicht Microsoft-Kunde und warum ist er es nicht?
  • Wofür bezahlt der Kunde?
  • Welchen Nutzen bietet Microsoft dem Kunden?
  • Was kann Microsoft besser als andere Unternehmen?
  • In welchen Bereichen ist Microsoft der Konkurrenz ein bisschen überlegen?
  • In welchen Bereichen ist Microsoft führend?

Aus den Antworten ergibt sich:

  • wofür Microsoft sich einsetzt und weshalb,
  • warum der Microsoft-Beitrag für den Markt wichtig ist,
  • welche Stärken Microsoft hat,
  • welche Stärken auszubauen sind,
  • in welchen Bereichen Microsoft als Unternehmen nicht tätig werden sollte und
  • welche Schwächen das Unternehmen Microsoft daran hindern, sein volles Potenzial zu entfalten.

2. Amazon-Kundenorientierung: „Start with the customer and work backwards“

Die Kundenorientierung bei Amazon ist weltweiter Standard. Was Senior Manager von berühmten CEOs lernen: wie Amazon-Gründer Jeff Bezos neue Ideen anhand der Erwartungen, Wünsche und Einwände der Kunden prüft. Sein Motto: „Beginne mit den Kunden und arbeite dich von dort zurück.“

Zudem stellen sich die Senior Manager des weltgrößten Online-Händlers die Frage: „Was wird sich in den nächsten fünf bis zehn Jahren nicht ändern?“. So erhalten die Führungskräfte einen tiefen Einblick in die Kundenbedürfnisse und in den Markt. Ohne Kundenorientierung gibt es keine Positionierung im Sinne des Kunden, kein Alleinstellungsmerkmal (USP) und kein echtes Wertversprechen (Value Proposition).

Amazon bestimmt Zielgruppen nicht nach demografischen Merkmalen, sondern anhand sogenannter „Persona“ mit Namen, Erwartungen und Ängsten. Diese stehen für den idealtypischen/durchschnittlichen Kunden. Amazon erkundet auch deren tieferliegende unausgesprochene Wünsche und Motive, um so für den Kunden relevante Konzepte zu entwickeln. Der Erfolg der Umsetzung wird daraufhin mithilfe der Konversionsrate (Umwandlung eines Interessenten in einen Käufer) ermittelt. Ist diese deutlich gestiegen, können die ergriffenen Maßnahmen langfristig integriert werden.

3. Apple-Mitarbeiterauswahl: A-Leute anstatt B- und C-Kategorie

Apple-Gründer Steve Jobs stellte an seine Spitzenkräfte hohe Ansprüche. Gemäß seinem ABC-Konzept beschäftigte er nur die besten, die er als A-Leute bezeichnet. Seine Befürchtung: Sobald Leute der B-Kategorie eingestellt werden, holen sie bald andere B- und sogar C-Leute an Bord.

A-Leute bieten einen weiteren Vorteil: Sie sind die besten Recruiter. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kennen sie andere, die dieselben Werte leben und so arbeiten wie sie selbst. Empfehlungen anderer Mitarbeiter, bisherige Arbeitsergebnisse und die Begeisterung für die Produkte zählten mehr als der Lebenslauf.

Was Senior Manager von diesem berühmten CEO lernen: wie wichtig Networking und das richtige Personalmanagement ist.

Zu den A-Mitarbeitern gehören:

  • Jeder, der ausreichend talentiert ist – zum Beispiel auch Schüler auf der Highschool
  • Branchenfremde mit einer klaren Aussage, wie sie zum Apple-Erfolg beitragen können
  • Diejenigen, die unkonventionell sein und Grenzen überschreiten wollen
  • Diejenigen, die die Apple-Unternehmenswerte respektieren.

4. Facebook: Offene, kooperative und wertschätzende Firmenkultur

Was Senior Manager von berühmten CEOs lernen können: Die Mitarbeiter sind das Herz eines Unternehmens und sollten auch so behandelt werden – denn zufriedene Mitarbeiter sind bessere Mitarbeiter. Kürzlich zeichneten die Facebook-Mitarbeiter den Gründer Mark Zuckerberg mit einer Zustimmungsrate von 99,3 Prozent aus. Mitarbeiter und Executives schätzen die starke, kooperative, kreative und wertschätzende Facebook-Unternehmenskultur – Fitnesscenter und Sushi für alle sind hier tatsächlich mehr als nur als leere Worte.

Die Vision, eine vernetzte und offenere Welt zu erschaffen, setzt Zuckerberg auch intern fort. Studien belegen, dass Unternehmen so krisenfester werden. Er wählt nur Mitarbeiter und Führungskräfte aus, für die er selbst arbeiten würde. Neulinge harmonieren gut mit den anderen Kollegen. Zudem legt er Wert auf Kommunikation in Augenhöhe.

Aus seinem verglasten Büro gewährt er seinen Beschäftigten jederzeitigen Zugang und ermuntert sie, Vorschläge zu unterbreiten. So herrscht eine entspannte und offene Atmosphäre, die die Zufriedenheit der Mitarbeiter fördert.

Wenn es um effektive Management-Strategien geht, ist abkupfern durchaus erlaubt! Nutzen Sie die besten Strategien erfolgreicher Unternehmen also für sich!



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