Weiterbildung von Headhuntern

Denn sie wissen, was sie tun…

Um Top-Kandidaten zu platzieren, müssen Headhunter auf Zack sein. Doch wie gewährleisten sie eigentlich, dass sie sich in der Branche des Klienten perfekt auskennen? Dass sie die Profilanforderungen einer Stelle verstehen – und so die richtigen Matches finden? Wir haben bei Deutschlands besten Headhuntern nachgefragt.

Die Erwartungen an Personalberater steigen

Was braucht eigentlich ein Senior Vice President, der das Marketing in einem Unternehmen für Cloud Computing Lösungen verantwortet? Für Headhunter in der IT-Branche sollte die Antwort wie aus der Pistole geschossen kommen. Denn sie nehmen im Recruiting eine Expertenrolle ein, die tiefgehendes Branchenwissen voraussetzt. Und natürlich ein Verständnis für die individuellen Bedürfnisse seines Klienten – also des Unternehmens, das eine Stelle zu besetzen hat. Doch: „Die Erwartungen der Klienten an uns Berater steigt“, weiß Dr. Michael Faller von der Baumann Unternehmensberatung. Um den richtigen Match zwischen Top-Kandidaten und Unternehmen zu erzielen, sei daher eine regelmäßige Weiterbildung essentiell.

Digitale Kompetenz als neue Top-Skill für Berater

People Business hin oder her – digitale Suchmethoden und Prozesse sind Pflicht. Um Personalberater mit der nötigen Digitalkompetenz auszustatten, gibt es ein einfaches Rezept. „Die Frage ist: Wer im Team begeistert sich für die Digitalisierung?“, sagt Peter Schiwon von der Pentagon AG. „Individuelle Interessen und Stärken sollten auf jeden Fall gefördert werden.“ Auch sollte man den jüngeren Kollegen ein offenes Ohr schenken, so Schiwon. Und dann gezielt Verantwortung übergeben.

Interkulturelle Fähigkeiten sind gefragt

Mehr denn je wirkt sich auch die Globalisierung auf das Kompetenzprofil der Headhunter aus. Denn: Viele Klienten suchen ganz gezielt Kandidaten aus dem Ausland. „Um internationale Top-Kanidaten zu finden, arbeiten wir zum Beispiel mit internationalen Kooperationspartnern zusammen“, sagt Dr. Thomas K. Heiden von Heiden Associates. Aber natürlich muss auch hier die Kommunikation stimmen – sprachlich und inhaltlich.