Spreu und Weizen: Wie Sie den richtigen Headhunter finden

Was qualifizierte Personalberater von Trittbrettfahrern unterscheidet

Spreu und Weizen: Wie Sie den richtigen Headhunter finden

Wie in jeder Branche gibt es auch unter den Personalberatern schwarze Schafe. Der lukrative Markt hat in den letzten Jahren zahlreiche Trittbrettfahrer angelockt. Aber nur ein qualitativ hochwertiger Headhunter kann freie Positionen in einer viel besseren Qualität und nachhaltiger besetzen, als die eigene Personalabteilung des Unternehmens. Dirk Brandhoff, Senior Partner der HR-Expertgroup zeigt auf, wie Sie den richtigen Personalberater erkennen, der einen echten Mehrwert für Ihr Unternehmen bietet.

Spreu und Weizen: Wie Sie den richtigen Headhunter finden

Seriöse Personalberater zeichnen sich durch Qualität, Fairness und Transparenz aus. Sie betreiben kein Massengeschäft, sondern arbeiten exklusiv für ihre Mandanten.

Vorsicht vor datenbankgetriebenen Massenanbietern

Immer wieder stoßen Recruiter auf Beratungsunternehmen, die große Versprechungen zum kleinen Preis machen. „Sie behaupten, alle Positionen sehr kurzfristig und zu geringen Kosten aus der eigenen großen Datenbank besetzen zu können“, sagt Dirk Brandhoff. „Doch hier ist Vorsicht angebracht! Da wird in der Regel ein Massengeschäft produziert, das nicht die nötige Qualität und Nachhaltigkeit für die Besetzung offener Stellen bietet“, so Brandhoff.

Das Gleiche gilt, wenn jemand mit einer Heerschar von angestellten oder gar externen Researchern aufwartet. „Der Research Prozess zu Beginn der Kandidatensuche ist so wichtig, dass dieser möglichst durch den Partner selbst durchgeführt werden sollte. Bei diesen meist unseriösen, datenbankgetriebenen Massenanbietern fehlen häufig eine fundierte Branchenkenntnis sowie eine passgenaue Auswahl und Prüfung der Kandidaten. Fehlbesetzungen sind dabei fast vorprogrammiert. Ergo: Fluktuation ist extrem teuer – man muss die richtige Persönlichkeit finden!“, erklärt der Senior Partner der HR-Expertgroup.

Qualität, Fairness und Transparenz

Seriöse Personalberater zeichnen sich dagegen durch Qualität, Fairness und Transparenz aus. Sie betreiben kein Massengeschäft, sondern arbeiten exklusiv für ihre Mandanten. Ihre Arbeit stützt sich auf funktionierende Netzwerke, beste Kontakte zu Entscheidern in der jeweiligen Branche und ausgeklügelte Auswahlverfahren.

Der entscheidende Erfolgsfaktor einer seriösen Personalberatung ist die langjährige, tiefe und „echte operative“ Erfahrung der einzelnen Berater in bestimmten Branchen, so Brandhoff. Einzelne Berater, die viele Branchen betreuen, können dies in der Regel nicht zielführend und effektiv tun. Operative Erfahrung bedeutet, dass der Berater selbst viele Jahre Verantwortung im Management oder als Fachkraft in der Branche gesammelt hat. Auf jüngere Personen mit weniger Berufserfahrung trifft das nicht zu.

Auch bei der Bezahlung gibt es Unterschiede. Bei seriösen Headhuntern werden die Honorare in verschiedenen Tranchen je nach Projektfortschritt gezahlt. „In der Regel wird ein kleinerer Anteil zu Beginn des Projektes fällig, ein größerer Anteil bei der Präsentation der Kandidaten beim Unternehmen und schließlich ein kleinerer Anteil bei der Unterzeichnung des Arbeitsvertrages“, so Brandhoff.

Sollte sich der eingestellte Kandidat wider Erwarten als nicht geeignet für die neu besetzte Stelle erweisen, so lassen gute Personalberatungen ihre Kunden nicht im Regen stehen. Im Gegenteil – in diesem Fall besetzen sie die Position kostenlos nach. Damit das nicht passiert, ist jede Top-Personalberatung von vornherein daran interessiert, die Stelle schon beim ersten Match richtig zu besetzen.

Um das Restrisiko einer Fehlbesetzung möglichst stark zu minimieren, nehmen Top-Personalberater die identifizierten Kandidaten extrem genau unter die Lupe. Sie lassen die Favoriten zusätzlich durch ein Profiling und ein Assessmentcenter laufen.

Qualitätskriterien bei der Auswahl eines guten Headhunters

Wie findet ein Unternehmen nun heraus, ob ein Personalberater wirklich qualifiziert ist? Im Zentrum sollten folgende Fragen stehen, empfiehlt Dirk Brandhoff:

  • Hat das Beratungsunternehmen einen professionellen Auftritt? (z.B. Website, Adresse, Büro, persönlicher Kontakt)
  • Verfügt es über eine gewisse Größe, um eine regionale und überregionale Abdeckung zu gewährleisten?
  • Weiß der Personalberater, wie mein Unternehmen tickt und wie meine Branche funktioniert?
  • Verfügen auch die einzelnen Berater über eine langjährige, tiefe und echte operative Erfahrung in meiner Branche?
  • Sind in der Beratergruppe auch verschiedene Fachkompetenzen vertreten? (z.B. Finance, IT, Produktion, Vertrieb, Marketing, Supply Chain)
  • Was passiert, wenn ich viel Geld bezahle und die freie Position dann doch nicht oder nicht richtig besetzt wird?

„Vereinbaren Sie einen persönlichen Termin mit dem Berater Ihrer Wahl und fühlen Sie ihm auf den Zahn. Nur wenn die Chemie stimmt und der Berater Ihnen nicht alles verspricht, was Sie hören wollen, sollten Sie ihm einen Auftrag geben“, rät Brandhoff.

Fazit: Nur top-qualifizierte Headhunter finden die besten Mitarbeiter

„Vertrauen Sie nur Personalberatungs-Unternehmen mit Partnern, die selbst jahrelang operativ ein Unternehmen oder Bereiche geführt haben und somit die täglichen Herausforderungen Ihres Unternehmens und den Markt besser verstehen. Nur so können freie Positionen effektiver besetzt werden“, empfiehlt Dirk Brandhoff. Nur wenn man Top-Mitarbeiter findet, die perfekt zum Unternehmen passen und auch bleiben, erzielt man den höchstmöglichen Gewinn!



Experteer verwendet Cookies. Informationen zum Datenschutz
Zustimmen